Drucken von Weichteilen


Es ist ja hinlänglich bekannt, dass man mit 3D-Druckern PLA, ABS und einige weiter exotische Materialien wie z.B. Bricklay (fühlt sich nach dem Druck ähnlich wie Gips an) oder Laywood (einem Holzimmitat) drucken kann. Gemeinsam ist diesen Materialien aber allen, dass sie, nach dem Druck mehr oder weniger aushärten. NinjaFlex ist eines der wenigen Materialien, die auch nach dem Druck noch relativ flexibel bleiben, jedoch waren unsere Druckergebnisse damit eher bescheiden.
Mit dem Material LayFomm (wenn ich mich richtig erinnere, war der Arbeitstitel GELLAY) hat Kai Parthy diesmal ein Filament entwickelt, dessen mechanische Eigenschaften sich nach dem Druck gänzlich von allen vorgenannten unterscheiden. Kurzgesagt können mit LayFomm Schwämme oder ähnliche im wässrigen Milieu weiche Gegenstände gedruckt werden.

Die mögliche Anwendungsfelder hierfür sind zwar noch weitgehend diffus, aber wie so oft kann ja aus der technischen Innovation das Anwendungsfeld wachsen. Neben Schwämmen fallen mir jedoch gleich alle elastischen Strukturen (elastischen Ketten, die Wellen ausgleichen können), Federungsmechanismen und Wasserspeicher-basierte Funktionalitäten ein.