Objekt der Woche der RPi Boy


So langsam hängen mir ja die ganzen „3D gedrucktes XYZ“ zum Hals raus. Es vergeht eigentlich keine Woche in der nicht irgendjemand behauptet das erste Haus/Fahrrad/Laptop/etc in 3D gedruckt zu haben. Warum mich das wurmt? Weil es meistens nur ein 3D-gedrucktes Gehäuse ist um das es geht und das ist meiner Meinung nach nur dann innovativ wenn die Form besonders anspruchsvoll ist, wie beim Fallout PipBoy, also echte Modellierungskenntnisse zum Einsatz kamen. Ansonsten ist der größte Teil der Arbeit ja das Innenleben und das würde eher ins Make Magazin passen.

Für den RPi Boy von Thingiverse Designer Rasmus Hauschild mache ich aber eine Ausnahme, der begabte Däne ist nämlich erst 14 Jahre alt.

RPI basierte Spielekonsole

RPI basierte Spielekonsole

Die Dateien für das Gehäuse könnt ihr euch direkt auf Thingiverse herunterladen.

D-Pad in 3D Ansicht

D-Pad in 3D Ansicht

„Alles“ was ihr für eure eigene RaspberryPi Konsole braucht ist unten aufgelistet, die Adafruit Links habe ich gelassen:

Alles in allem kommt man auf recht stolze 150-200 €, ich denke aber viele Komponenten hat man evtl. selbst noch herumliegen oder kann sie durch günstigere/gebrauchte Alternativen ersetzen.

RPI Spielekonsole (inneres)

RPI Spielekonsole (inneres)

Eine detaillierte Schritt für Schritt Anleitung findet ihr auf Thingiverse, angesteuert werden die Komponenten vom Pi über RetroPie, ein freies Betriebssystem für Retro Konsolen Emulatoren auf Pi Basis.

PI GameBoy

PI GameBoy

Ein sehr schönes, wenn auch etwas aufwendigeres Projekt – gerade gut geeignet für den Sommer um den Kindern Programmiergrundlagen beizubringen.

Der PiBoy im Vergleich zu anderen GameBoys

Der PiBoy im Vergleich zu anderen GameBoys

Die Fotos stammen von der Thingiverse Seite von Rasmus unter CC Share Alike Lizenz.