M3D – Erster Test 4


Nachdem ich jetzt mehr als ein Jahr auf den M3D gewartet habe ist er jetzt endlich angekommen.

Hier seht ihr ein paar Bilder und dann hab ich ihn auch gleich heute in Betrieb genommen.

M3D Frontal

M3D Frontal

Geliefert wurde der M3D gut verpackt und gepolstert im normalen Versandkarton.

M3D verpackt

M3D verpackt

Der allererste Eindruck war wirklich gut. Ich musste das Paket nur aufmachen, den Drucker auspacken und die bestellten Treiber installieren – auch das sind unter Windows nach dem Download nur 3 Klicks.

Leicht und Klein

Leicht und Klein

Der Drucker ist extrem leicht und man kann auch nichts falsch machen weil man eh nicht viel einstellen kann.

Beim Einfügen des Filaments hatte ich dann kleinere Probleme, aber das lag vermutlich eher an mir. Ich hatte im Einführungsvideo gesehen, dass man das fabrikinterne Filament erst extruden muss bevor man neues Filament laden kann. In der Menüführung gab es aber nur die Optionen internes oder externes Filament hinzufügen.

 

Tipp: Man muss auf „externes Filament laden“ klicken und dann das neue Filament selber solange reindrücken, bis das fabrikinterne lila-farbene Filament ganz raus ist.

Trotzdem habe ich innerhalb von weniger als 5 Minuten geschafft mit dem ersten Druck zu beginnen. Was mir sehr gut gefallen hat ist, dass auf jeder Spule ein eindeutiger dreistelliger Code ist, über den der M3D alle Konfigurationsoptionen des Filaments automatisch übernimmt.

Hier ein Video vom allerersten Druck

Das Ergebnis des ersten Drucks ist dann allerdings wieder ernüchternd, denn obwohl ich auf „High Quality“ und die Dichte von low auf medium erhöht habe, hat der Lego-Duplo-auf-Brio Converter nach 5 Stunden Druckzeit oben viele Löcher.

Duplo Brio Converter

Duplo Brio Converter

 

Auch die Stabilität ließ arg zu wünschen übrig, da mir – obwohl das Teil sich recht gut vom Druckbett löst – gleich ein Eck abgebrochen ist. Außerdem ziehen sich die Kannten trotz langsamen Drucks und einem ordentlichen Sockel doch merklich nach oben.

Duplo Brio Converter

Duplo Brio Converter

Bestimmt bekommt man einige dieser Effekte mit besseren Einstellungen weg aber dennoch war ich nach dem super einfachen SetUp vom ersten Resultat ernüchtert.

Insofern kann ich den M3D aktuell nur bedingt empfehlen.

Eine preisliche Alternative die noch dazu extrem zuverlässig ist, wäre z.B. der GRR Neo den ihr bei uns bereits ab 699 € bekommen könnt.


4 Gedanken zu “M3D – Erster Test

  • Jörg

    Hi Nils,

    ich habe meine M3D auch schon getestet und ich bin absolut begeistert von der Druckqualität.

    Ich habe bereits mehrere Objekte in hoher Qualität gedruckt, das Ergebnis war jedes mal überraschend gut, da muss sich der Ultimaker anstrengen, dass er mithalten kann.

    Das Raft haftet perfekt auf dem Druckbett, hatte auch noch keine Probleme mit Warp.

    Allerdings ist der Drucker sehr langsam bei hoher Qualität, dafür aber sehr leise beim drucken.

    Kannst Du mir das Teil mal schicken, dann durcke ich das gleiche, mal sehen was da rauskommt…

    Jörg

    • Levin Beitragsautor

      Hallo Jörg, das Teil das ich gedruckt habe ist: http://www.thingiverse.com/thing:14175/#files
      Mit dem „sehr leise“ stimme ich Dir voll und ganz zu :-) Die Druckqualität ist aber
      bei mir eher noch nicht sooo toll. Das mit den zu dünnen Wänden habe ich jetzt zwar hinbekommen,
      aber der Warp bleibt.
      Druckst Du mit ABS oder PLA?
      Grüße, Levin

  • Jörg

    Hi Levin,

    ich habe bisher nur PLA verwendet.
    Ich durcke mal das Teil und schaue, wie das bei mir rauskommt.

    Gruß
    Jörg

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