Tips für 3dDruck Anfänger: Tip 2 von RichRap


Teil zwei unserer 11-teiligen Übersetzung der 3D-Druck Tips für Anfänger, heute mit Richard Horne aka RichRap

Richard Horne aka RichRap

Richard Horne aka RichRap

RichRap is an Electronics Engineer, Product Designer, Salesman, and Problem Solver who has been working in a wide range of industries and applications, across many platforms and technologies for the last 20 years. Rich’s interest and passion for 3D printing started in 2009 after visiting the RepRap project website. He started blogging, designing and developing with 3D printing shortly after. Having built his first 3D printer, The RepRap Developments And Further Adventures In DIY 3D Printing Blog started on Sunday,13th September 2010 and has continued ever since.

Blog: richrap.blogspot.com

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Mein erster genereller Tip ist, wenn du deinen ersten 3D Drucker zum laufen gebracht hast, jede Menge 20 mm Würfel zu drucken.

Es ist ein furchtbar langweiliges Objekt, aber es hilft dir eine wirklich sauber kalibrierte Maschine zu bekommen. Du kannst diese Drucke mit 100% füllen um Extrusion und Größe zu kalibrieren. Du kannst sie hohl drucken um deine Perimeter Einstellungen im Slicer zu testen. Mit korrekten Perimeter Einstellungen und Flow Raten stellst du auch sicher, dass die Lochgrößen, Details und die Stabilität deiner Teile gut sind.

Übe das Einstellen des Druckbettes und der Düse. Das klingt offensichtlich, ist aber wichtig für erfolgreiche Drucke und viele investieren hier nicht genug Zeit.

Ignoriere diesen Aspekt nicht, selbst mit einem Drucker der das Bett automatisch einstellt (level, tram, flat – sind alles Begriffe die ein korrekt eingestelltes Druckbett beschreiben). Je mehr Zeit du mit einem bestimmten 3D Drucker verbringst, umso mehr wirst du darüber lernen, wie du ein Bett kalibrierst und es hoffentlich auch kalibriert zu lassen, damit du nicht ständig daran herumfummeln musst.

Die Autolevel Funktion einiger 3D Drucker kann Anpassungen machen die dafür sorgen das einige Drucke aussehen als wären sie in schlechterer Qualität gedruckt oder die Anpassung macht die Schichten sichtbarer, besonders auf vertikalen Flächen.

Also versuche alles so gerade wie möglich zu bekommen. Die X, Y und Z Achsen sollten in 90 Grad Winkeln zueinander stehen. Es ist übrigens relativ hart dies zu erreichen und zu testen. Würfel drucken und diese nach dem Druck zu testen ist der beste Weg rechte Winkel zu bekommen.

Glaube mir, Setup und Kalibration wird dir viele Druck Probleme und Anpassungen sparen.

Das selbe gilt für Druck Größen Kalibration. Wenn du einen 20 mm Würfel druckst, ist er wirklich 20 mm groß? – und wenn nicht, prüfe ob es ein Kalibrationsproblem der Maschine ist. Es kann schwierig sein diese Probleme zu finden. Machmal musst du die Schritte/mm in der Firmware einstellen (wahrscheinlicher wenn du ein 3D Drucker selbst gebaut oder einen Bausatz zusammengesetzt hast) und sehr häufig handelt es sich nur um Überextrusion von Material. Experimentiere mit der Extrusionsrate. Meiner Erfahrung nach sind 10% Unterextrusion immer besser als zuviel Material. Und eine überraschend große Menge an Leuten extrudiert zuviel Material.

Mit freundlicher Unterstützung von 3dprintingforbeginners.com