Tips für 3dDruck Anfänger: Tip 5 von Cliff Smyth


Cliff Smyth

Cliff Smyth

Cliff Smyth is a long time user and innovator in the 3D printing space who is convinced that decentralized manufacturing has the potential to change the world. Feeling the need to share the core concepts that have helped him produce useful things with 3D printing he wrote the book: Functional Design For 3D Printing.

Web: threedsy.com
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3D-Drucken ist keine Magie – noch nicht. Wir kommen an den Punkt aber noch ist der Schlüssel zum Erfolg bei den meisten Maschinen darüber nachzudenken wie man sein Model drucken will. FFM Drucker (gemeint ist das FusedFilamentModeling oder auch FDM Verfahren) können nicht auf Luft drucken, Modelle mit großen Überhängen drucken also bedeutend besser wenn sie flach hingelegt werden, mit automatischem Support für Überhänge arbeiten oder in Teile separiert werden die ohne Support gedruckt werden können. Es erfordert ein wenig Übung um die beste Herangehensweise zu finden, aber die Ergebnisse sind es wert.

Besorge dir eine digitale Schiebelehre. Die gibt es für unter 10 € auf eBay oder Amazon (Anm. der Red.: Hier ist unsere) und man braucht sie zum messen des Filaments, Kalibrieren des Druckers und um die vom jeweiligen Tool automatisch angeordneten Drucke perfekt anzupassen. Sie sind ausserdem hilfreich um Dinge auszumessen die man modellieren möchte.

Lerne wie du deine eigenen Modelle erzeugst und zwar gleich am Anfang. Die Nutzung von 3D Design Software ist zu Beginn für Einsteiger trickreich, aber um das volle Potential deines Druckers zu verstehen musst du fähig sein ein Model von Grund auf zu gestalten. Anderer Leute Modelle zu drucken macht Spass, aber du wirst bald anfangen wollen Kleinigkeiten zu ändern oder gleich eine bessere Idee umzusetzen.

Auch wenn die Lernkurve steiler ist, es macht Sinn so früh wie möglich ein vollwertiges 3D CAD Programm zu lernen sobald du die Grundlagen verstanden hast. Du wächst schnell aus den „super einfachen“ Programmen wenn du viel designest und es gibt eine große Auswahl an exzellenter freier Software da draussen.

Ein guter Einstieg um funktionale Gegenstände zu erstellen ist Autodesk 123Design (kostenfrei), weil es dich mit den Fähigkeiten ausstattet um z.B. mit einer kompletten Suite wie Autodesk Inventor (kostenfrei für Studenten) zu arbeiten. Wenn du Charaktere oder eher Schmuckgegenstände erstellst ist ein Tool wie Blender evtl. die bessere Wahl.

Mit freundlicher Unterstützung von 3dprintingforbeginners.com